GMAC-Thread

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dg1fbn
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Re: GMAC-Thread

Beitrag von dg1fbn » Mi 27. Mai 2020, 19:58

Hallo,

danke Mario... ja sorry aber ich hatte mir schon gedacht das du hier mitliest. Aber du hast natürlich recht, zu viele offene Supportkanäle sind nicht gut... aber keine Sorge, wenn du dich hier nicht gemeldet hättest, hätte ich schon noch nen anderen Weg gefunden :lol:

Ich freue mich auch schon euch hoffentlich am Dienstag dann wieder auf dem Band zu hören, wenn das Wetter gut wird, um so besser.

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dl4mfm
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Re: GMAC-Thread

Beitrag von dl4mfm » Mi 3. Jun 2020, 22:42

Summit Activation #628

DL4MFM/P, DM/NS-036 Dörenberg 331m asl
WX: clear, 25°C – 21°C
TRX: 144 MHz 50W, 5 ele DK7ZB ODX: SM6VTZ JO58UJ 729km
Logging: QW unter Lubuntu

Im Sommer Outdoor funken ist doch schön … die Temperaturen waren bis in den späten Abend deutlich über 20°C.

Die Super-Bedingungen vom Wochenende sollten sich wohl heute nicht fortsetzen. Trotz der Anzahl der QSOs war das 2m Band ungewöhnlich ruhig, so als ob es sich von einem Sturm erholen müsste. Außergewöhnlich pünktlich war ich zum Start des Funkabends qrv, genau 2 Minuten vor „Anpfiff“ stand die Station. Die Antenne konnte – da ich mit neuem CLF-400 Koaxialkabel ausgestattet war – bis auf 10m ausgefahren werden. Leitungsverluste laut Herstellerangaben deutlich weniger als 1 dB – dafür war das Gepäck deutlich höher belastet.

Die örtlichen Stationen kamen, je nach eingestellter Antennenrichtung, natürlich gut bis sehr gut an. Das erste „Statement“ hat dann Tom, DL1ASA/p, vom Feldberg (DM/HE-003) gesetzt: weit über S9 war er auf dem Dörenberg zu hören und somit das erste S2S des Abends, es folgten dann noch Michael, DB7MM/p vom Farmdenkopf (DM/TH-012) in Thüringen, Pom, DP9X aka DG7ACF, der meinen Empfänger aus dem Weserbergland auf die Probe stellte – wieviel Feldstärke kann er vertragen? – vom Lauensteiner Kopf (DM/NS-135) – ebenfalls im Taunus und qrp war DG1FBN/p vom Pferdskopf, DA/HE-019, problemlos im Teutoburger Wald zu empfangen – und gleich um die Ecke war DL9TX/p auf der Rudolfhalde (DA/NW-342) im Ibbenbürener Kohlerevier.

Bild


Stationen aus Skandinavien waren fast nicht zu hören. Nur zwei OZs (Dänemark) hatten bisher den Weg ins Logbuch gefunden. Für das obligatorische QSO mit Chris, SM6VTZ, sah ich eigentlich keine guten Voraussetzungen. „In fünf Minuten auf 144.035“ schrieb er per Messenger. Ich war pünktlich da und hörte laut sein „CQ TEST DE SM6VTZ“. Zack – sofort in die Taste gehauen und das QSO ging mit einer herzlichen Verabschiedung ohne Probleme über die Bühne. In diesem Moment klappten dann auch die Verbindungen zu den „üblichen Verdächtigen“ SK7MW und SK7CY …

Nach 75 QSOs und direkt um 21.00 zum Ende des WNA-Teils des Abends tauchte ein Jäger auf. Jetzt weiß ja schon jeder was kommt … der junge Mann war aber sehr umgänglich, obwohl die Worte fielen: „Wir haben uns schon überlegt die Polizei zu rufen …“ Hallo? Wir haben 2020! Sowas ist mir auf dem Dörenberg in den 42 Jahren, in denen ich von dort oben funke, noch nicht vorgekommen. Nach etwa einer halben Stunde verabschiedete sich der Jäger und auf dem Band war nur noch OZ1ALS und PA5Y zu hören. Sonst Totenstille. Im Log von Tom, DL1ASA/p im Taunus, habe ich gesehen, dass noch etliche G-Stationen in sein Log gekommen sind. Bei mir im Teutoburger Wald war davon nichts zu erahnen.

Am 7. Juli ist der nächste UKW-Funkabend, I’ll see you … down the log.

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Re: GMAC-Thread

Beitrag von dg7acf » Do 4. Jun 2020, 00:29

Mit dem Ende des Lockdowns hat sich die Parkplatzsituation an der Lauensteiner Platte endlich wieder normalisiert. Seit drei jahren aktiviere ich den Lauensteinener Kopf mehr oder weniger regelmäßig am Dienstagabend und niemals (!) stand da mehr als ein Auto. Und das war schon selten. Im April habe ich kaum einen Parkplatz gefunden, deshalb von einer Aktivierung abgesehen und einen Alternativkurs gesetzt (am Alternativort dann übrigens ein ähnliches Bild). Auch im Mai war der Parkplatz Lauensteiner Platte überdurchschnittlich belegt, u.a. mit zwei Übernachtungsfahrzeugen. Vielleicht hätte man die Coronaverordnungen für die ausnahmeliebenden Deutschen statt so

§1 Bleiben Sie zu Hause.
§2 Ausnahmen für Sport, Erholung etc. sind gestattet.

lieber so formulieren sollen:

§1 Betätigen Sie sich im Freien!
§2 Sie dürfen sich bei Vorliegen wichtiger Gründe zu Hause auf dem Sofa aufhalten.

Die Leute hätten sich die haarsträubendsten Begründungen ausgedacht, warum genau sie zu Hause bleiben müssen! Jetzt, wo niemand mehr aufgerufen ist, zu Hause zu bleiben, war es also mal wieder so leer wie all' die Jahre zuvor.

Voll war hingegen die Aussichtsplattform des Turms mit Kackviechern, die ähnlich nervig wie Kriebelmücken (engl. midgies), aber drei mal so groß und grün sind. Und sehr schmerzvoll beißen/stechen. Die Hose ist aus Schweden und moskitofest, das T-Shirt leider nicht.

Später fällt ein Kommando Krachmotten, das wohl von der Shackbeleuchtung angezogen wurde, über mich her. Es müssen definitiv Krachmotten gewesen sein, so einen Rabatz haben die gemacht. Die waren wohl zu fünft (oder so) im Liebesspiel oder im Kampf miteinander oder mit mir. So genau wurde das nicht klar. Nach ein paar Minuten ging es mir jedenfalls ziemlich auf den Keks, dass die immer um mich rumschwirrten. Und die ganze Zeit der Krach dabei. Wie fünf hochtourig drehende Einzylinderdiesel. Ich hole mit der flachen Hand aus, treffe eine Motte und die schmiert ob des Impuls (und mutmaßlich einer daraus resultierenden commotio cerebri) steuerbord über die Reeling des Turms ab. Alle anderen fliegen hinterher und Ruhe is. Cool, so einfach geht das.

Natürlich nicht. Wenige Minuten später the return of the Krachmotten. Diesmal fackel ich nicht lang und wieder das gleiche Spiel. Flache Hand, Impuls, Abflug steuerbord über die Reeling. ich stelle mich drauf ein, dass ich das gleiche Spiel noch drei, vier mal machen muss, bis ich jede Motte mal geschubst habe. Diesmal haben die Motten aber offenbar verstanden und kommen nicht wieder.

Während des Abstiegs höre ich immer mal wieder ein Tier im Wald neben mir, dem Geräusch nach ein Vierbeiner deutlich kleiner als ein Wildschwein. Als eine Hauskatze zirka 20 m vor mir meinen Weg kreuzte, dachte ich erst, dass die das wohl war. Aber wie war sie da hin gekommen ohne zu rascheln wie vorher? Ein Stückchen weiter hörte ich aber wieder das Rascheln neben mir. Hingeleuchtet und: ein Fuchs. Oder eher der Fuchs. Den habe ich nämlich schon einige Male hier gesehen. Meist auf dem Abstieg, ein mal bereits auf dem Aufstieg. Er scheint sich an den Typen zu gewöhnen, der ein mal im Monat nachts durch sein Revier latscht. Vielleicht stellt er sich demnächst ja auch mal vor.

Eine Fledermaus war auch noch da. Die fand es wohl sportlich, möglichst nah von hinten an meinem Kopf vorbeizufliegen. Spooky.

Also wieder mal tolle Erlebnisse am GMAC-Dienstag. Ganz viele wilde Tiere. Gefunkt habe ich auch, aber die Condx waren Mist. Auf weitere Ausführung wird verzichtet, bevor mein Post noch zensiert werden muss. Nur so viel: Die erreichten Punkte sind immer noch genug, um mich ganz entspannt zurückzulehnen und das Feld zu beobachten. Schließlich dauert der GMAC zwölf Monate und laut Michael gewinnt am Ende immer Pom.

Ahoi!
Achtung ChaotenFunk!

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Re: GMAC-Thread

Beitrag von DL4TO » Fr 5. Jun 2020, 15:39

Das Wetter und die Aussicht auf rege Aktivität trieb mich auf DA/HE-379, den Galgenberg (na ja, eher ein Hügelchen), ganz in meiner Nähe.
Und, ganz ehrlich, hoffte ich auf eine wenigstens kurz "auflodernde" Sporadic-E...."; was hier im Forum berichtet wurde, ist schon sehr motivierend!

Der "take-off" Richtung Nordwest ist leider eingeschränkt, da der nahe Taunus-Hauptkamm im Weg "steht".
Ganz im Westen am linken Bildrand begrenzen der Altkönig (DA/HE-434) und im Norden der Steinkopf (DM/HE-097) die Ausbreitung nach Nordwesten.
Weiter westlich geht es leidlich nach ON/PA und G, rechterhand vom Steinkopf funkt es ebenfalls wieder leidlich in Richtung Norden.

Bild

Für den Dienstagabend-GMAC also kein idealer Standort, aber die Freude am mitmachen stand im Vordergrund.
Zu Pom ging es gerade so, die anderen NW-Funker bekam ich leider nicht ins Log :?
Die Highlights waren:
OZ1ALS mit 538 km
DM30RSV mit 401 km und
HB9CNY mit 380 km.

Gehört, aber nicht erreicht:

IK3VZO in JN55XA (620 km) und
DL2RZ in JO54BJ (476km)

Im späteren Verlauf des Abends bekam ich noch Besuch von einem interessierten Funkamateur aus einem Nachbarort, und so geriet das Funken etwas in den Hintergrund.

Equipment: FT857D mit 50 W, und 5-ele-Yagi n. DK7ZB

Die QSO-Map der GMAC-Verbindungen zeigt Aktivitäten im Südosten, leider habe ich diese Region beim Suchen nach Stationen vernachlässigt und werde das beim nächsten Mal aber unbedingt nachholen!

73, Gerhard, DL4TO

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Re: GMAC-Thread

Beitrag von dl4mfm » So 26. Jul 2020, 19:29

Hallo GMAC Freunde,

SK7MW ist im August das letzte Mal qrv. Sie müssen die Station räumen, weil dort ein Neubaugebiet entstehen soll. Wie es aussieht, ist es nicht geplant die Station neu aufzubauen.

Ausführliche Info kann man auf der Webseite nachlesen: http://www.sk7mw.se/

73 de Mario, dl4mfm
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Re: GMAC-Thread

Beitrag von DB7MM » So 26. Jul 2020, 20:16

dl4mfm hat geschrieben:
So 26. Jul 2020, 19:29
SK7MW ist im August das letzte Mal qrv. Sie müssen die Station räumen, weil dort ein Neubaugebiet entstehen soll. Wie es aussieht, ist es nicht geplant die Station neu aufzubauen.
Das ist ein herber Verlust für den NAC. SK7MW und SK7CY sind die beiden schwedischen Stationen, die man auch aus dem Süden Deutschlands recht zuverlässig arbeiten kann. SK7MW fällt damit in Zukunft weg. :-(

73 de Michael, DB7MM

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